Für seinen Mehrgenerationen-Spiel- und Freiraum In den Heestern hat die Stadt Langenhagen in der letzten Woche eine Auszeichnung erhalten. Für die erst in diesem Jahr neu gestaltete Anlage konnten Stadtbaurat Carsten Hettwer, seine Mitarbeiterin Birgit Karrasch vom Fachdienst Planung und Peter Carl vom Büro für Landschaftsarchitektur Lohaus/Carl in einer feierlichen Präsentation auf der Kölner Messe die Auszeichnung für den 4. Platz entgegennehmen! Wir freuen uns über die überregional beachtete Auszeichnung der Stadt Langenhagen und nehmen diese als Anstoß, unsere Stadt für alle Generationen noch ansprechender zu gestalten, sagte Stadtbaurat Hettwer nach der Ehrung.
Zum achten Mal lobte die STADT und RAUM Messe und Medien GmbH 2009 den Deutschen SPIELRAUM-Preis aus. Der renommierte Wettbewerb ist dotiert mit Sachpreisen im Wert von über 21.000 Euro und eine Jury wählte unter 45 eingereichten Bewerbungen die zehn besten "Spielräume für Alle". In der Laudatio für Langenhagen hieß es unter anderem: Die hervorragende Anlage aus Kinderspielplatz (Planung und Bau Büro Birkhoff + Partner aus Hannover), Mehrgenerationenerlebnispfad, Bolzplatz und den gegenüber liegenden eher kontemplativen Bereichen mit Boule und Schach liegt zentral im Stadtpark Langenhagen und ist eingebettet in entsprechende Nutzergruppen wie Kita und Hort der Elisabethkirche, Frühförderungsgruppe der VHS Langenhagen oder Montessori-Schule Langenhagen. Sie alle nutzen zusammen mit zahlreichen anderen Langenhagenern diese Anlage wirklich generationsübergreifend. Fast immer sieht man Bürger und Bürgerinnen bei aktiver Betätigung.
Initiiert, gebaut und fertig gestellt wurde die Anlage von dem Fachbereich 5 Planen und Bauen- federführend von dem Fachbereichsleiter Rudolf Hölscher, der zum 1.11.09 aus dem Dienst der Stadt Langenhagen leider ausgeschieden und nun als Baudezernent in Seelze tätig ist. Jedoch wäre ohne das besonderen Engagement des Seniorenbeirates der Mehrgenerationen- Bewegungspark - übrigens der Erste in Niedersachen - nicht durchzusetzen gewesen. Die Stadt möchte sich an dieser Stelle bei dem gesamten Seniorenbeirat noch einmal herzlich bedanken. Zahlreiche interessierte Nachbarkommunen haben Herr Mägel und Frau Karrasch schon durch die Anlage geführt. Die Resonanz war immer durchweg positiv. Viele wollten das generationenübergreifende Konzept in ihrer Stadtplanung aufnehmen.
Der mit der Auszeichnung verbundene Sachpreis in Höhe von 1.200 wird dafür verwendet, die an dem Mehrgenerationen- Bewegungspark befindlichen Geräte mit neu entwickelten optisch ansprechenden Benutzerhinweisschildern zu ergänzen. Dies war schon lange ein Wunsch der Benutzer und die Stadt freut sich diesen Wunsch nun erfüllen zu können.
Der erste Preis ging in diesem Jahr an die Stadt Nürnberg; die zweiten und dritten Preise gingen nach Neu-Ulm und München.
