Die Badeseen sind sauber und das Baden ist unbedenklich. Zu diesem Ergebnis sind die Mitarbeiter des Teams Hygiene der Region Hannover gekommen. In der Zeit vom 15. Mai bis zum 15. September entnehmen die Hygieneinspektoren der Region Hannover in vierwöchigen Abständen Proben von den Gewässern, die im Labor auf intestinale Enterokokken und Escherichia coli untersucht werden – die Bakterien gelten als Indikatoren für die fäkale Verunreinigung des Wassers. Außerdem achten die Probennehmer auf sichtbare Verschmutzungen des Sees und bewerten Auffälligkeiten, wie zum Beispiel starkes Algenwachstum. Werden die von der Niedersächsischen Badegewässerverordnung vorgegebenen Grenzwerte überschritten, spricht die Region Hannover Badeverbote aus, die durch Schilder an den Badestellen angezeigt werden. In allen nicht offiziell ausgewiesenen Badegewässern rät die Region Hannover ausdrücklich vom Baden ab.
In der Region Hannover werden 28 EU-Badestellen nach den Vorgaben der Niedersächsischen Badegewässerverordnung vom 10. April 2008 überwacht. Die Badegewässerverordnung ist die rechtliche Umsetzung der novellierten Badegewässer-Richtlinie der Europäischen Union vom 15. Februar 2006. Wesentliche Änderungen der neu gefassten Richtlinie sind ein neues Bewertungsverfahren für die Gewässerqualität, eine ausgeweitete Informationspflicht ab 2012 über die Güte des Wassers direkt vor Ort und eine stärkere Beteiligung der Bürger an der Ausweisung von EU-Badegewässern.
Wasserqualität in den Langenhagener Seen
V.i.S.d.P. Region Hannover