Fairer Langenhagener Stadtkaffee „Gutes tun mit Genuss“
Die Bilanz nach gut 7 Jahren kann sich sehen lassen: es wurden seitdem rund 3600 kg Stadtkaffee der Kaffeerösterei J. J. Darboven verkauft. Der Kaffee stammt aus Latein- und Mittelamerikanischen Ländern, derzeit überwiegend aus Peru, Mexiko und Honduras. Er gehört zu den Spitzenqualitäten der Hochland-Regionen, zeichnet sich durch einen exzellenten Geschmack und hohe Ergiebigkeit aus.
Initiatoren des Langenhagener Stadtkaffee-Projektes sind die Agenda-Gruppe Langenhagen und die Umweltschutzbeauftragte, die damit das Ziel der globalen Gerechtigkeit - global denken, lokal handeln - konkret vor Ort umsetzen wollen. Der mit dem Transfair-Siegel versehene Stadtkaffee ist außerdem ein Produkt aus kontrolliert ökologischem Anbau - das Transfair-Siegel steht für gerechte Handels- und Erzeugungsbedingungen mit den lateinamerikanischen Kleinbauern. Das bedeutet, dass die Produzenten einen Mindestpreis für ihre Ernten erhalten, der über dem Weltmarktpreis des Produktes liegt. Langfristige Lieferbeziehungen, Vorfinanzierung und kein Zwischenhandel sorgen dafür, dass den Kleinbauern und ihren Familien eine faire Chance zum Überleben gegeben wird.
Derzeit bieten 8 Verkaufsstellen den Langenhagener Stadtkaffee an. Interessenten für eine Stadtkaffee -Verkaufsstelle können sich gerne bei der Umweltschutzbeauftragten Marlies Finke unter Tel. 7307-9106 melden.
Eine Broschüre zum Projekt liegt im Rathaus bereit oder kann bei der Umweltschutzbeauftragten angefordert werden.
Verkaufsstellen derzeit sind:
- Buch und Papier in Godshorn, Alt Godshorn 86
- WTS –Willi Thies Special, Ostpassage 11
- Gut Adolphshof, Stand auf dem Langenhagener Wochenmarkt am Dienstag + Samstag
- Fleischerei Riedel, Hindenburgstr. 19
Folgende Einrichtungen machen Ausschankbetrieb und Verkauf auf Nachfrage:
- Martinskirchengemeinde in Engelbostel, Kirchstr. 58
- AWO Seniorenbegegnungsstätte in Engelbostel, Kreuzwippe
- Emmaus-Kirchengemeinde, Sonnenweg 17
- Cafeteria der IGS Langenhagen, Konrad-Adenauer Str. 21
