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In Langenhagen sind Betrüger unterwegs, die sich als Mitarbeiter des Jugendamtes ausgeben. Der Fachbereich Jugend, Familie und Soziales warnt daher alle Langenhagener Bürger vor diesen "falschen" Mitarbeitern.

Am Montagvormittag haben sich zwei Personen (ein Mann, eine Frau) bei einer Familie in Langenhagen als Jugendamtsmitarbeiter ausgegeben haben. Dabei wiesen sie sich mit einem "Dienstausweis" aus, auf dem das Langenhagener Logo zu erkennen war (ob es ein gefälschter Ausweis war oder ein verlorener echter, ist ungewiss). Der Mann stellte sich mit Hagemann vor, der Name der Frau war unverständlich. Fest steht, dass es keine Mitarbeiter des Jugendamtes waren. Unter dem Vorwand, das Jugendamt habe Hinweise erhalten, dass die Kinder verwahrlost seien und müsse dies überprüfen, haben die Personen auf Einlass in die Wohnung gedrungen. Dann wollte die Frau allein die Wohnung besichtigen, während der Mann mit Familienmitgliedern ein Gespräch angefangen hat.

Die Familie war sofort misstrauisch, weil sie ihre Jugendamtsmitarbeiterin gut kennen. Sie fragten nach der Kollegin, worauf die beiden angeblichen Mitarbeiter entgegneten, die Kollegin sei krank und sie sind die Vertretung. Als die Familie daraufhin telefonisch Kontakt zum Jugendamt aufnahm, haben sich die angeblichen Mitarbeiter schnell verabschiedet.

Bitte lassen Sie Ihnen unbekannte Personen nicht in Ihre Wohnung. Lassen Sie sich unbedingt die Ausweise/Dienstausweise zeigen und prüfen Sie diese genau! Beim kleinsten Zweifel rufen Sie bitte unter der Telefon-Nr. 0511 7307-9740 und lassen sich die Identität der Mitarbeiter bestätigen oder wenden Sie sich bei ähnlichen Fällen unmittelbar an die Polizei.
Bitte denken Sie auch daran, dass Sie die Bargeldbestände in der Wohnung so gering wie möglich halten. Geben Sie niemanden Ihre EC-Karte und geben Sie auch auf Nachfrage auf gar keinen Fall Ihre PIN-Nummer bekannt.